Johann Friedrich Alexander Heimbürger (am 4. Dezember 1819 in Münster geboren), interessierte sich schon in seiner Jugend sehr für Mechanik und physikalische Experimente.
Beeindruckt durch eine Zaubervorführung Ludwig Döblers, brach er mit 16 Jahren seine Schulausbildung ab, um, neben einer Arbeit als Rechtsanwaltssekretär, naturwissnschaftliche und magische Experimente auszuprobieren. 1839 trifft er den Zauberkünstler Friedrich Becker, für den er dann als Zauberassistent arbeitet.
1840 begann er eine Zauber-Tournee mit dem Schausteller Kalewsky, die allerdings erfolglos war. Eine russische Zirkusfamilie, die auch magische Darbietungen, wie z.B. Geistererscheinungen zeigte, bot ihm an eine Zeit lang als Zauberkünstler mit ihnen aufzutreten. Er nannte sich daraufhin Alexander.
Später begann er sich mit Erfolg selbständig zu machen und investierte in neue moderne Zauberapparate. Er reiste durch Norddeutschland, trat in Münster und Hannover auf und am 20. November 1843 begann er eine mehrjährige Reise durch den amerikanischen Kontinent.
Er bereiste Nordamerika, Kuba, Mexiko, Guatemala, Peru, Chille und Argentinien. Er war mit seinen Tourneen so erfolgreich, daß er es sich leisten konnte, sich nach seiner Rückkehr 1854 zur Ruhe zu setzen. Dann schrieb er seine Memoiren und veröffentlichte ein Lehrbuch für Zaubertricks. Seinen Tod fand er am 25. Juli 1909 im Alter von 89 Jahren.