Berühmte Zauberer

Die magische Welt der Zauberkünstler

Robert Houdin

Jean Eugene Robert (geb. am 6. Dezember 1805 in Blois) war der Vorreiter für die moderne Zauberei. Als Sohn eines Uhrmachers war er schon früh mit Mechanik vertraut und von ihr begeistert.

Obwohl sein Vater ihn lieber als Notar gesehen hätte, erlernt er das Uhrmacherhandwerk und heiratet später Josephe Cecile Houdin, die Tochter eines Uhrmachers aus Paris. Vor allem die gerade neu entwickelten Automaten hatten es ihm angetan und er begann mit großem Erfindungsreichtum eigene zu entwerfen und zu konstruieren, und hatte mit ihnen auf der Industrieausstellung 1844 großen Erfolg.

Robert Houdins zweite Leidenschaft war die Zauberei. In seiner Jugend hatte er zufällig ein Buch mit Zauber- manipulationstricks entdeckt, die er sehr intensiv studiert und damit kleine magische Auftritte bei Freunden vorführte. .

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Alexander Hermann

Alexander Hermann, wurde am 11. Februar 1843 in Paris förmlich in eine Zauberkünstler-Familie hineingeboren.

Sein Vater, Samuel Hermann, eigentlich Arzt, war erfolgreicher Hobbyzauberer, der sogar Vorstellungen für Napoleon darbot.
Sein älterer Bruder Carl, der schon in die Fußstapfen des Vaters getreten war, hatte Alexander schon viele magische Tricks beigebracht, er selbst aber betrieb die Zauberkunst schon sehr bald professionell.

Samuel stellte seinen Bruder als Assistenten ein und brachte dem gelehrigen Schüler seine gesamte Darbietung bei, so daß dieser sie schon bald allein spielen konnte.

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Johann Friedrich Alexander Heimbürger

Johann Friedrich Alexander Heimbürger (am 4. Dezember 1819 in Münster geboren), interessierte sich schon in seiner Jugend sehr für Mechanik und physikalische Experimente.

Beeindruckt durch eine Zaubervorführung Ludwig Döblers, brach er mit 16 Jahren seine Schulausbildung ab, um, neben einer Arbeit als Rechtsanwaltssekretär, naturwissnschaftliche und magische Experimente auszuprobieren. 1839 trifft er den Zauberkünstler Friedrich Becker, für den er dann als Zauberassistent arbeitet.

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Carl Hertz

Carl Hertz , der eigentlich Leib Morgenstern hieß, wurde am 14. März 1859 als Sohn von russisch-polnischen Emigranten in San Francisco geboren. Er begeisterte sich schon sehr früh für die Zauberei und verlor als sechszehnjähriger seinen Ausbildungsplatz zum Kaufmann, weil er es nicht lassen konnte , während seiner Arbeitszeit Zaubertricks auszuprobieren.

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Gustav Chevalier Agoston

August Böhm wurde am 5.11.1826 in Oldenburg geboren.
Als Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzer konnte er nach dem Abitur, Mechanik in Wien studieren, was sein Interesse an physikalischen Experimenten und an der Zauberei, die damals auch die Verwendung von mechanischen Automaten mit einschloss, sehr entgegenkam.
Er arbeitete zunächst ohne Begeisterung als Anwaltsgehilfe, bevor er schließlich die Zauberei zu seinem Beruf machte.

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Emil Kio

Emil Teodorowitsch Hirschfeld-Renard, geboren am 10. April 1894 in Moskau, war zunächst Schauspieler in einer kleinen Theatergruppe.
Nachdem diese während eines Engagements in Polen auseinanderbrach,
arbeitete er beim Zirkus Ciniselli als Kassierer und half bei den Vorbereitungen.
Der Fakier Ben Ali schlug ihm vor doch die Zauberkunst zu erlernen.

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Louperti

Harry Scharlach, am 22. November 1907 in Halle geboren, erlernte nach
dem Besuch der Mittelschule auf Wunsch seines Vaters zunächst das Dreherhandwerk.
Als er nach seiner Ausbildungszeit keine Arbeit fand, übte er einige
Zaubertricks aus seinem alten Kinderzauberkasten ein und kombinierte diese zu einer kleinen magischen Show.
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Charly Eperny

Richard Robert Reinhold Charles Eichhorn wurde am 13. März 1897 in Pagny sur Moselle in Frankreich geboren. Da sein Vater als Glasbläser international arbeitete, blieb er während der Ferienzeit in der Regel bei Verwandten, die ihm auch seinen ersten Zauberkasten schenkten. Später erhielt er kurz die Möglichkeit als Vertretung einem Zauberer zu assistieren, dessen Frau wegen einer Krankheit ausfiel.
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Horace Goldin

Hyman Goldstein wurde am 17. Dezember 1873 in der Nähe von Wilna geboren. Er wanderte als Jugendlicher mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten von Amerika und arbeitete zunächst in mehreren kleinen Jobs. Inspiriert durch eine Zaubervorführung von Herbert Albini, begann er dessen Kunststücke einzuüben und gab schon bald kleine Vorstellungen in den Nebenschauen von Zirkussen. Da sein Englisch durch seinen deutlichen russischen Akzent und sein Stottern schlecht verständlich war , entwickelte er zunächst eine stumme Zaubershow. Außerdem begann er die Trickdichte mit Hilfe zweier Assistenten so sehr zu steigern, dass ein Trick auf den anderen folgte, was ihm den Beinamen "Whirlwind Wizard" einbrachte.

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Johann Nepumuk Hofzinser

Hofzinser wurde am 6. Juni 1806 in Wien in eine gutsituierte bürgerliche Familie geboren. Nach dem Abschluss der höheren Schule studierte er und wurde Beamter im Staatsdienst. Die Zauberkunst ist allerdings schon seit seiner Jugendzeit seine Leidenschaft und er gab bei Gesellschaften Zaubervorführungen, bei denen er auch eine Weiterentwicklung des Becherspiels vom Zauberkünstler Bosco zeigte.

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